Fürth, 11.03.2012: HG/HSC Fürth – TV Gunzenhausen 29:28 (12:16)
Wie schon in der Vorwoche machte es das Team von Trainer Helmut Schmelzle äußerst spannend. Erst beim 27:26 gelang den Fürthern die erste Führung in dieser Partie. Durch diesen Sieg zog man nach Minuspunkten bei einem Spiel weniger an der HG Zirndorf vorbei und kann noch den dritten Tabellenplatz erreichen.
Von Anfang an übernahmen die Gäste die Führung. Die HG/HSC hatte vor allem Probleme mit dem wurfgewaltigen Rückraum der Gunzenhausener. Kurz vor der Pause lagen die Fürther beim 10:16 schon mit sechs Toren im Rückstand. Sie konnten aber mit zwei eigenen Treffern bis zur Pause etwas aufholen. Allerdings sah da noch überhaupt nichts nach einem Sieg der HG/HSCler aus.
Nach der Pause zeigte sich zunächst das gleiche Bild. Die Gäste legten vor und behielten den vier Tore Vorsprung bis zum 19:23. Doch dann kämpften sich die Fürther in diese Partie zurück. Es war sicher nicht ihr bestes Spiel und konnte an die Leistungen der letzten beiden Partien nicht heran reichen. Doch die Einstellung stimmte.
Plötzlich holte man mit Kampfgeist ausgestattet auf. Beim 25:25 gelang erstmals der Ausgleich und beim 27:26 die erste Führung. Als dann kurz vor dem Ende der Treffer zum 29:27 gelang, war die Partie entschieden. Gunzenhausen konnte nur noch einmal verkürzen, mehr Zeit blieb den Gästen nicht mehr übrig.
HG/HSC: Kast, Wagner; Bachmann 9/2, Krauß 1, Plasser, Salmen 2, Herrmann 4, Hofmann 3, Heuke 2, Walk 4, Filipp 4.
Vorschau:
Es hat wieder Spaß gemacht, der Männermannschaft in ihrem letzten Punktspiel zuzuschauen. Sie war von der ersten Minute an hellwach und präsentierte sich gegen ein gut eingestelltes und kämpferisches Team aus Flügelrad einmal mehr von ihrer besseren Seite. Mit viel Tempo hielt das Team von Trainer Helmut Schmelzle dagegen und blieb so auf Augenhöhe mit einem Gegner, der mit einer imposanten Leistung aufwartete. Die Fürther lagen zwar meist zurück, ließen sich davon aber nicht beeinflussen und machten kurz von Schluss alles klar. Sicherlich war auch eine gehörige Portion Glück mit im Spiel, aber insgesamt auch ein verdienter Sieg. Trainer Helmut Schmelzle war natürlich mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Ich bin vor allen Dingen über die mentale Stärke meiner Mannschaft erfreut, die sich kaum aus dem Konzept bringen lässt. Auch vom kämpferischen her kann ich mein Team nur loben“.
Die Mannschaft hat sich mit diesem Sieg wieder auf Platz vier der Tabelle vorgearbeitet und Anschluss an die Verfolger des Tabellenführers hergestellt. Auch wenn es im Prinzip um nichts mehr geht, ist es doch möglich, in der Tabelle noch ein kleines Stückchen nach oben zu rücken.
Im heutigen Spiel gibt der TV Gunzenhausen seine Visitenkarte ab. Eine Mannschaft, mit der wir noch ein Hühnchen zu rupfen haben, setzte es für das Team von Trainer Helmut Schmelzle im Vorspiel doch eine empfindliche Niederlage. Wir verloren damals mit sage und schreibe 24:33 Toren mehr als deutlich. Diese Scharte gilt es nun auszuwetzen. Das wird nicht einfach werden, da die Gunzenhausener mit Vehemenz gegen den Abstieg kämpfen und zuletzt gegen Schwabach mit einem Sieg aufhorchen ließen. Mit Sicherheit werden sich die Gäste auch in Dambach nicht hängen lassen und unserer Männermannschaft alles abverlangen.
Sollten die Fürther die gleiche Einstellung wie zu letzt zeigen, ist ihnen ein weiterer Sieg zuzutrauen. Fatal wäre es jedoch, wenn die Mannschaft den Gegner eventuell nach seinem Tabellenplatz beurteilen würde. Aber ich glaube, dass Trainer Helmut Schmelze seine Mannschaft erneut motivieren kann und gegen diesen Gegner auch die richtigen taktischen Vorgaben treffen wird.
Ich wünsche der Mannschaft alles Gute.
Bruno Riedl
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Fürth, 04.03.2012: HG/HSC Fürth – ESV Flügelrad 34:33 (16:17)
Die HG/HSC konnte die Form aus dem Ansbacher Spiel konservieren. In einem rasanten, spannenden und torreichen Spiel bezwang sie den ESV Flügelrad denkbar knapp. So wie die Fürther letzte Woche einen Punkt in Ansbach verdient gehabt hätten, ging es diesmal den Gästen aus Nürnberg. Für den neutralen Zuschauer ein äußerst attraktives Handballspiel. Mit diesem Sieg kletterte das Schmelzle-Team wieder auf Rang vier.
Es entwickelte sich eine vollkommen ausgeglichene Partie, in der von beiden Teams jeweils nur einmal eine drei Tore Führung erzielt werden konnte. Die Führungen wechselten ständig. Dass die ESVler einen weitaus besseren Handball spielen, als es der Tabellenstand vermuten lässt, wusste man in Fürth und Flügelrad hat dies auch eindrucksvoll bestätigt. So ging man konzentriert in die Partie und hielt diese Konzentration über die gesamten 60 Minuten aufrecht.
Nach ihrer 3:2 Führung rannte die HG/HSC aber zunächst einmal einen Rückstand hinterher. Es gelang zwar immer wieder der Ausgleich, doch die Gäste hatten sofort die Antwort parat und gingen wieder in Führung. Beim 11:14 sogar mit drei Treffern, doch der Gastgeber konterte schnell und glich beim 15:15 wieder aus. Mit einem knappen Rückstand ging es dann in die Kabine.
Ähnlich wie die erste verlief auch die zweite Hälfte. Bis zum 29:30 lagen meist die Gäste in Front ehe der HG/HSC wohl der entscheidende Lauf gelang. Von 31:31 setzte man sich mit drei Treffern in Folge auf 34:31 ab. Eineinhalb Minuten waren da noch zu spielen. Flügelrad gab aber noch lange nicht auf und kämpfte sich zurück auf 34:33. Da war zwar noch eine knappe halbe Minute zu spielen, doch die Fürther gaben den Ball nicht mehr ab und feierten ihren Sieg.
Trainer Helmut Schmelzle freute sich natürlich sehr über diesen Sieg und lobte sein Team wegen der mentalen und kämpferischen Stärke, doch auch er räumte ein: „So wie letzte Woche in Ansbach, wäre auch heute ein Unentschieden das passende Ergebnis gewesen.“
HG/HSC: Kast; Bachmann 3, Krauß 3, Öchsner 3, Plasser 2, Dimper, Herrmann 6, Hofmann 8, Heuke 1, Walk 3/1, Filipp 5.
Vorschau:
Die letzten beiden Spiele der Männermannschaft gegen den MTV II und in Ansbach hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während gegen den MTV nichts, aber auch gar nichts klappte und die nötige Einstellung fehlte, präsentierten sich die Mannen von Trainer von Trainer Helmut Schmelzle in Ansbach von einer ganz anderen Seite. Sie sprühten vor Ehrgeiz, brachten die nötige Konzentration mit und waren auf den Spitzenreiter aus der Bezirkshauptstadt blendend eingestellt.
Die Mannschaft zeigte von Beginn an eines ihrer besten Spiele dieser Saison und war gegen den Spitzenreiter und Aufsteiger in die Landesliga ein völlig gleichwertiger Gegner. Sie stand in der Abwehr sehr gut und war in der Rückwärtsbewegung schnell auf den Beinen. Sogar einige Tempogegenstöße führten zu schnellen Toren. Das war schon gut anzuschauen, auch wenn am Ende eine knappe Niederlage zu Buche stand, kann der Mannschaft nur ein allgemeines Lob gezollt werden.
Nun gilt es, diese Form zu konservieren und auf die nächsten Spiele zu übertragen. Gegner am Sonntag in der Dambacher Halle ist der ESV Flügelrad, eine Mannschaft, die in der Tabelle zwar hinten steht, aber einen sehr guten Handball spielt. Die Mannschaft ist technisch versiert, verfügt über schnelle Spieler, die jede Mannschaft in Verlegenheit bringen können, wenn man nicht dementsprechend dagegen hält.
Es wird sich zeigen, ob die Mannschaft erneut bereit ist, auch gegen einen Gegner, der in der Tabelle weiter hinten steht, genau so konzentriert und engagiert zu Werke zu gehen. Nur wenn dies der Fall sein wird, dürfte ein Sieg für unsere Mannschaft drin sein.
Trainer Helmut Schmelzle war nach dem Spiel in Ansbach zwar etwas enttäuscht über den Ausgang, mit dem Spiel seiner Mannschaft insgesamt aber sehr zufrieden. „Mein Team hat sich hervorragend gegen den Tabellenführer verkauft, war ein ebenbürtiger Gegner und hätte einen Punkt verdient gehabt“, lobte er seine Mannschaft und fügte an: „Nun muss sie gegen Flügelrad zeigen, dass das keine Eintagsfliege war und erneut ihr Können abrufen“.
Darauf kann man nur hoffen und der Mannschaft alles Gute und vollen Einsatz wünschen.
Bruno Riedl
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Ansbach, 25.02.2012: HG Ansbach – HG/HSC Fürth 29:28 (14:14)
Im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Stadeln zeigte das Schmelzle-Team beim klaren Tabellenführer und designierten Landesligaaufsteiger HG Ansbach eine starke Leistung. In einer äußerst spannenden Partie hätten die Fürther einen Punkt mehr als verdient gehabt, mussten sich aber am Ende knapp geschlagen geben. Mit 18:14 Punkten liegt die HG/HSC nun auf Rang sechs.
Beim haushohen Favoriten zeigte das Team von Trainer Helmut Schmelze eine engagierte Leistung. Von Anfang an machten die Fürther klar, dass sie beim Tabellenersten die Punkte nicht kampflos abgeben würden. In der ersten Hälfte lag die HG/HSC meist knapp in Führung. Mit einem Unentschieden ging es dann in die Pause.
Auch danach zeigten sich die Fürther auf Augenhöhe mit den Ansbachern. Trotz zweimaligem zwei Tore Rückstand kam die HG/HSC wieder zurück und übernahm wieder die Führung. Bis zum 27:28 sah es nach der großen Sensation aus, doch mit zwei Treffern in der Schlussminute konnte Ansbach das Spiel noch für sich entscheiden. Ansbach profitierte natürlich von der überragenden Leistung von Michael Zimmermann, der neben 13 Treffern das Spiel des Gastgebers überragend lenkte. Umso stärker ist die Leistung der Fürther einzuschätzen.
HG/HSC-Trainer Helmut Schmelzle: “Das war wieder eine starke Leistung meines Teams. Ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen.” Und dem kann man sich einfach nur anschließen.
HG/HSC: Kast; Bachmann 1, Öchsner 3, Plasser, Salmen, Herrmann 4, Hofmann 7/2, Heuke 4, Walk 4/1, Filipp 5.
Vorschau:
Die Mannschaft von Trainer Helmut Schmelzle war ins neue Jahr 2012 mit sehr guten Ergebnissen gestartet. Eigentlich sollte diese Serie gegen die zweite des MTV Stadeln fortgesetzt werden. Aber weit gefehlt. Die Mannschaft ließ in diesem Spiel so ziemlich alles vermissen, was sie in den vorangegangenen Partien ausgezeichnet hatte. Die Abwehr war nicht wieder zu erkennen, im Angriff wurden beste Chancen reihenweise versiebt und insgesamt war die Mannschaft einfach von der Rolle. Das nützten die Gäste aus Stadeln natürlich weidlich und gnadenlos aus, lagen während der gesamten Partie immer in Führung und gewannen letztendlich klar und verdient. So ist das nun mal mit der Mannschaft der HG/HSC Fürth. Sie kann in der BOL jede Mannschaft schlagen, wenn sie konzentriert und engagiert zu Werke geht, sie kann aber auch gegen jede Mannshaft verlieren, wenn sie diese Tugenden vermissen lässt. Einen solchen Tag erwischte die Mannschaft gegen Stadeln und musste deshalb dafür auch Lehrgeld bezahlen. Trainer Helmut Schmelzle sieht das ähnlich: „Wir können nur dann bestehen, wenn wir mit unserer Leistung an die Grenze gehen. Wenn wir es etwas schleifen lassen, dann haben wir keine Chance und so war es eben gegen den MTV“.
Nun geht es am Samstag gegen den Tabellenführer und Topppfavoriten HG Ansbach. Die Bezirkshauptstädter sind in der Meisterschaft eigentlich durch und können bereits für die neue Saison planen. Denker und Lenker dieser Mannshaft ist „Oldie“ Bodo Zimmermann, der für den verletzten Frank Greiner-Schwed in die Mannschaft kam und seither immer tadellose Leistungen erbringt. Trainer Bernd Hitzler wird seine Mannschaft sicherlich optimal einstellen und einen erneuten Sieg anpeilen.
Da sind wir dann auch schon beim Problem. Trainer Helmut Schmelzle wird sicherlich versuchen, die Kreise von Bodo Zimmermann einzuschränken, um damit einiges von seiner Gesamtwirkung zu nehmen. Wie das funktionieren soll, darüber ist sich Helmut Schmelzle noch nicht im Klaren: „Wir werden natürlich versuchen, die Kreise dieses Spielers einzuschränken. Ob dies gelingt, wird sich zeigen. Auf jeden Fall bin ich davon überzeugt, dass meine Mannschaft in Ansbach alles geben wird, um beim designierten Aufsteiger gut auszuschauen“.
Ich wünsche der Mannschaft alles Gute und auch das nötige Quäntchen Glück.
Bruno Riedl
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Fürth, 12.02.2012: HG/HSC Fürth – MTV Stadeln II 26:37 (10:16)
Gegen die Zweite des MTV Stadeln konnte das Schmelzle-Team nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Man rannte von Anfang an einem Rückstand hinterher und musste am Ende sogar eine richtige Klatsche in Kauf nehmen. Mit 18:12 Punkten bleiben die HG/HSCler aber weiterhin auf Platz vier.
Das erste Tor der Partie erzielten die Gäste vom MTV und diese schnell erzielte Führung gaben sie nicht mehr ab. Langsam, aber sicher setzten sich die Gäste ab. Bis zur Pause hatte die HG/HSC einen sechs Tore Rückstand inne. Hier zeigte sich bereits, dass an diesem Tag der MTV mental einfach stärker aufgestellt war.
Die HG/HSC kämpfte sich zwar nach dem Pausenpfiff wieder in die Partie zurück, doch eine Wende sollte ihr nicht mehr gelingen. Bis auf zwei Treffer (20:22 und 22:24) kam sie noch heran, ehe der Schlussspurt des MTV kam. 4:13 hieß es in der letzten Viertelstunde. Bei der HG/HSC klappte da überhaupt nichts mehr, während die Stadelner ihre Schnelligkeit ausspielen konnten. Bei den Gästen funktionierte da einfach alles.
HG/HSC: Kast, Keil; Bachmann 3, Krauß 3, Öchsner 3, Plasser 2, Herrmann 2, Hofmann 3, Heuke, Walk 4/3, Filipp 6.
Vorschau:
Die Männermannschaft der HG/HSC Fürth setzte in der Rückrunde ihre Siegesserie fort und gewann gegen Zirndorf mit 27:23 Toren. Auch in diesem Match zeigte sich die Truppe von Trainer Helmut Schmelzle von ihrer besseren Seite, war nach anfänglichen Problemen meist Herr der Situation und gewann dieses Derby völlig verdient.
Überhaupt hat die Mannschaft in letzter Zeit eine Wandlung durchgemacht, die sehr augenscheinlich ist. Das sieht auch Trainer Schmelzle so: „ Die Mannschaft hat Charakter und Selbstvertrauen, gepaart mit einer gehörigen Portion Kampfgeist“, erklärt der Fürther Übungsleiter erfreut und fügt an: „Sie hat zuletzt sehr diszipliniert gespielt und auch das Abwehrverhalten war aggressiv“. Das sind alles Gesichtspunkte für eine durchaus positive Entwicklung, was noch lange nicht heißt, dass schon alles Bestens wäre. Beim Positionsspiel agiert die Mannschaft manches Mal noch zu statisch. Allerdings hat sie sich angewöhnt, vorne ruhig und abwartend zu spielen und nicht gleich den Abschluss zu suchen. „Was mir inzwischen auch sehr gut gefällt, ist das Rückzugsverhalten. Damit wird es jeder Mannschaft schwer gemacht, ihr schnelles Spiel durchzusetzen, so Helmut Schmelzle mit zufriedenem Gesicht.
Mit 18:10 Punkten steht die Mannschaft nunmehr sicher auf dem vierten Tabellenplatz und kann die nächsten Partien völlig locker angehen. Zuerst kreuzt mit dem MTV Stadeln II eine Mannschaft in Dambach auf, die in dieser Saison schon sehr gute Resultate erzielen konnte und für manche Überraschung gesorgt hat. Dementsprechend sollte die Mannschaft der HG/HSC dieses Spiel auch angehen und sich darüber im Klaren sein, dass das sicherlich kein Selbstläufer sein wird. Auch in diesem Match wird es darauf ankommen, mit voller Konzentration, verbunden mit dem Willen weiter erfolgreich in der BOL zu spielen.
Ich wünsche der Mannschaft für das Derby gegen die Zweite des MTV Stadeln alles Gute und würde mich über ein weiteres Erfolgserlebnis richtig freuen.
Bruno Riedl
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Nürnberg, 31.01.2012, Bezirkspokal Viertelfinale: Spvgg Mögeldorf – HG/HSC Fürth 22:31 (9:12)
Die Partie bei der klassentieferen Spvgg wurde nach anfänglichen Schwierigkeiten zur klaren Angelegenheit. Es war kein besonders gutes Spiel, doch nach der Pause zog die HG/HSC Tor um Tor davon und hatte beim 30:18 den größten Vorsprung inne. Somit ist das Final-Four erreicht.
HG/HSC: Kast; Krauß 2, Öchsner 5, Plasser 2, Salmen 1, Hofmann 8/5, Scholz 2, Heuke 4, Walk 2, Filipp 3, Geißler 2.
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Fürth, 29.01.2012: HG/HSC Fürth – HG Zirndorf 27:23 (11:10)
Drei Siege aus drei Spielen. Das ist die bisherige Bilanz der Schmelzle-Schützlinge im Jahr 2012. Im Derby gegen Zirndorf zeigte die HG/HSC wieder ihre Stärken: Entschlossenheit und kämpferische Einstellung. Und nach den beiden ersten Siegen des Jahres war da auch viel Selbstvertrauen zu spüren. So gelang endlich wieder einmal ein Derbysieg gegen das Team aus der Bibertstadt.
Den besseren Start ins Spiel hatten die Gäste. Es entwickelte sich, als Fürth nach dem 3:6 schnell wieder beim 7:7 ausgleichen konnte, eine völlig ausgeglichene Partie, die geprägt war von den Abwehrreihen. Beim 9:8 ging die HG/HSC dann zum ersten Mal in Führung. In der Folge glich Zirndorf immer aus, worauf Fürth prompt wieder den Führungstreffer erzielte. Somit war die Partie zur Pause natürlich völlig offen.
Daran änderte sich auch nach dem Wechsel nichts. Es ging hin und her und die Abwehrreihen blieben dominant. Die HG/HSC konnte nach dem 14:12 zwar des Öfteren eine zwei Tore Führung verbuchen, doch die Gäste kamen immer wieder heran und schließlich beim 18:18 wieder zum Ausgleich. Dann gelangen den Fürthern drei Treffer in Folge, doch eine Vorentscheidung war das noch nicht. Die HGZ kämpfte ebenfalls verbissen um die Punkte. Sie stellte den Anschluss wieder her und kam bis zum 24:23 drei Mal bis auf einen Treffer heran.
Die Schlussminuten allerdings gehörten dann den Gastgebern. Eine 3:0 Serie beendete die Partie. Trainer Helmut Schmelzle: „Das war eine starke, vor allem mental starke Partie meiner Mannschaft. Dafür muss man ihr Lob zollen.“
HG/HSC: Kast; Bachmann 3, Krauß 4, Öchsner 1, Plasser, Herrmann 4, Hofmann 9/6, Heuke 1, Walk 3, Filipp 2.
Vorschau:
Der Rückrundenstart in die Bezirksoberliga der Männer verlief bisher recht optimal. Nach dem historischen Sieg gegen Bad Windsheim folgte ein 28:27 Erfolg in Schwabach. Die Mannschaft von Trainer Helmut Schmelzle rückte damit mit 16:10 Punkten auf Platz vier der Tabelle vor. Dazu kann man der Mannschaft nur gratulieren.
Vor dem Spiel in Schwabach sah es nicht danach aus, als könnten die Fürther auch dieses schwere Auswärtsspiel gewinnen. Lediglich ein Auswechsler blieb übrig, nachdem sich aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen die Zahl der einsatzfähigen Spieler sehr ausgedünnt hatte. Trainer Helmut Schmelzle dazu: „Unter diesen Umständen hätte ich nicht im Traum daran gedacht, dass wir diese Partie siegreich beenden würden. Dass sie es trotzdem geschafft haben, dafür gebührt meiner Mannschaft ein großes Kompliment, die eine tolle kämpferische und spielerische Leistung abgeliefert hat“, sagte Trainer Schmelzle nach dem Spiel hocherfreut und fügte noch an: „Wenn wir mit dieser Einstellung und Konzentration in die nächsten Spiele gehen, werden wir noch für die eine oder andere Überraschung gut sein“.
Dem kann eigentlich nur beigepflichtet werden. Mit einer kleinen Einschränkung. Die Mannschaft sollte endlich einmal, wenn sie relativ sicher führt, nicht in unerklärliche Hektik verfallen sonder cool und routiniert agieren, dann könnte noch so manche schwierige Situation vermieden werden.
Nun geht es am Sonntag im Derby gegen die HG Zirndorf, den derzeitigen Tabellenzweiten. Die Bibertstädter hatten nach der Vorrunde noch durchaus Ambitionen, am Ende der Saison ganz vorne zu stehen. Durch die Niederlage beim Meister in Ansbach und zuletzt zu Hause gegen Flügelrad, dürfte die Meisterschaft so gut wie entschieden sein. Dies ist auch ein Grund dafür, dass beide Teams unbeschwert aufspielen und die Zuschauer sicherlich ein gutes BOL-Spiel erwarten können. Die Gäste spielen einen schnellen Handball, der nach Möglichkeit durch ein schnelles Rückzugsverhalten egalisiert werden muss. Wenn dies gelingt und die Fürther Mannschaft an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen kann, liegt für die HG/HSCler sicherlich ein weiterer Erfolg im Bereich des Möglichen.
Ich wünsche der Mannschaft alles Gute. Wie heißt es doch so schön: Aller guten Dinge sind drei. Also auf geht´s.
Bruno Riedl
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Schwabach, 21.01.2012: SG Schwabach/Roth – HG/HSC Fürth 27:28 (11:13)
Auch die zweite Partie in der Rückrunde der Handball Bezirksoberliga konnten die Schützlinge von Trainer Helmut Schmelzle gewinnen. Die HG/HSC Fürth siegte bei der SG Schwabach Roth mit 28:27 Toren und ist damit auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt.
Dabei waren die Voraussetzungen für diese Partie alles andere als optimal. Zu Beginn stand lediglich ein Auswechsler zur Verfügung, da einige Spieler wegen Krankheit oder Arbeit absagen mussten. In der zweiten Halbzeit stieß dann mit Siggi Salmen noch ein weiterer Spieler zum Kader.
Trotz alledem begannen die Fürther sehr selbstbewusst und kämpferisch und zeigten nach der einzigen Führung der Gastgeber (1:0) wer Herr in der Hocheder Halle war. Allerdings konnten die Fürther ihren Vorsprung im ersten Abschnitt nie mehr als auf drei Tore ausbauen. So wechselten die Mannschaften mit einer 13:11 Führung für die Fürther die Seiten. Erwähnenswert war vor allen Dingen in diesem Abschnitt die überragende Leistung von Torhüter Thomas Kast.
Nach dem Wiederanpfiff legten die Gäste noch eine Schippe drauf und mit schönen Spielzügen setzten sie sich immer deutlicher ab. So stand es nach 45 Minuten 22:16. Bis in die Schlussphase führten dann die HG/HSCler recht souverän. Erst in der Schlussphase überkam die Mannschaft von Trainer Helmut Schmelzer eine Art Hektik oder Torschlusspanik. Die Gastgeber nutzten dies und arbeiteten sich immer näher heran. Doch mit dem 28:26 eine Minute vor Schluss fiel dann auch die Entscheidung und die Fürther landeten einen insgesamt verdienten Sieg.
HG/HSC: Kast, Wagner; Öchsner 2, Plasser, Herrmann 5, Hofmann 6, Heuke, Filipp 8/5, Krauß 4, Salmen 3.
Vorschau:
Das war schon mal ein Saisonstart nach Maß. Nach vielen Jahren gelang es der Männermannschaft erstmalig, den TV Bad Windsheim zu schlagen und damit zwei Punkte zu ergattern. Damit ist eine rabenschwarze Serie zu Ende gegangen und vielleicht beginnt ja nun eine Serie zu Gunsten der Fürther.
Die Mannen von Trainer Helmut Schmelzle zeigten bereits beim Einwerfen an der Körperhaltung, dass sie diese Partie unbedingt gewinnen wollten. Nach anfänglicher Ausgeglichenheit setzten sich die HG/HSCler immer mehr ab und dominierten dieses Spiel. Nur zu Beginn der zweiten Spielhälfte zeigten sie so etwas wie eine kleine Schwäche, die vom Gegner dazu genutzt wurde, wieder etwas heran zu kommen. Doch sofort kam der Konter und der alte Spielabstand wurde bis zum Schlusspfiff wieder hergestellt.
Diese Leistung war schon sehenswert. Allerdings sollte die Mannschaft ihre Auszeiten weglassen, um sich nicht selbst in Schwierigkeiten zu stürzen.
Nun geht es am Samstag zur SG Schwabach/Roth, einer Mannschaft, die in der Tabelle mit den Fürthern punktgleich ist und insgesamt bisher eine starke Saison gespielt hat. Die Mannschaft ist robust und spielt einen schnellen Ball. Fehler werden in aller Regel sofort und brutal bestraft. Gegen dieses Gegner zu bestehen, dazu bedarf es schon einer starken Vorstellung.
Allerdings braucht die Männermannschaft vor dieser Partie auch keinen Bammel haben. Nicht zuletzt konnten sie dieses Team in der Vorrunde knapp besiegen. Dies ist sicherlich auch diesmal nötig, vorausgesetzt jedoch, die Mannschaft ist bereit, von der ersten Minute an um jeden Ball zu kämpfen und auch die notwendige Geduld beim Abschluss mit zu bringen. So wie es gegen Bad Windsheim geklappt hat, könnte es auch in Schwabach funktionieren. Allerdings muss sie dann endlich ihre Auswärtsschwäche ablegen und genau so agieren, wie in eigener Halle. Dies ist zwar nicht einfach, aber die Mannschaft ist dazu in der Lage. Trainer Helmut Schmelzle jedenfalls ist optimistisch: „Wenn meine Mannschaft die Leistung gegen Bad Windsheim kompensieren kann, brauchen wir uns in Schwabach nicht zu verstecken und haben eine gute Chance zu gewinnen“.
Ich wünsche ihr alles Gute und die richtige Einstellung.
Bruno Riedl
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Fürth, 15.01.2012: HG/HSC Fürth – TV Bad Windsheim 30:26 (14:11)
Das Schmelzle-Taem konnte endlich den Angstgegner aus der Kurstadt bezwingen. Die HG/HSC schraubte damit ihr Punktekonto auf 14:10 und festigte damit den fünften Tabellenplatz mit vier Punkten Vorsprung auf den Sechsten TV Bad Windsheim. Während des Spiels gab es Höhen und Tiefen bei den Fürthern, doch die Höhen waren eindeutig in der Überzahl.
Seit sich die Fürther in der BOL tummeln, und das ist schon einige Jahre her, haben sie noch nie einen Punkt gegen Bad Windsheim gewonnen. Diese schwarze Serie wurde am Wochenende beendet. In den Anfangsminuten führten zwar die Gäste, doch nach dem 5:5 übernahm die HG/HSC das Zepter und gab ihre dann erzielte Führung bis zur Schlusssirene nicht mehr ab.
Allerdings leistete man sich in der zweiten Hälfte eine Auszeit, die der TV zu nutzen wusste. Aus einer komfortablen 22:15 Führung wurde binnen zehn Minuten ein 23:21 und auf den Zuschauerrängen kamen schon Zweifel auf. Diese jedoch erstickten die Fürther im Keim. Sie fanden ihre Linie wieder und zogen mit einem 5:1 Lauf entscheidend auf 28:22 davon.
HG/HSC: Kast, Wagner; Bachmann 6/1, Öchsner 2, Plasser 3, Herrmann 3, Hofmann 3, Heuke 2, Walk 2, Filipp 9/2.
Vorschau:
Die kurze Weihnachtspause ist vorbei und zum Auftakt der Rückrunde kreuzt der TV Bad Windsheim in Dambach auf. Wenn die Bezeichnung „Angstgegner“ jemals eine Berechtigung gehabt haben sollte, dann trifft sie für die Begegnungen zwischen dem HSC oder HG/HSC und dem TV Bad Windsheim hundertprozentig zu. Seit der Zugehörigkeit des HSC zur Bezirksoberliga, das ist mittlerweilen schon mindestens 10 Jahre her, konnten die Blauweißen aus Fürth kein einziges Spiel gegen die Kurstädter gewinnen. Es ging zwar, vor allen Dingen in der Soldnerhalle, schon mal ganz eng zu, aber zum Sieg hat es bisher noch nicht gereicht.
Das soll sich diesmal aber grundsätzlich ändern. Die HG/HSC Fürth will endlich den ersten Sieg gegen diesen Gegner einfahren und damit den „Fluch“ ein für allemal auslöschen.
Soweit zur Historie und zur Frustbewältigung. Aber diesmal sind die Chancen aus rein sportlicher Sicht doch recht gut. Die Windsheimer stehen mit zwei Punkten weniger als die Fürther auf Platz sechs der Tabelle. Die vor der Saison als Aufstiegsfavorit mit gehandelten Kurstädtern haben in den letzten Spielen doch diese Ansprüche nicht voll erfüllen können. Zuletzt unterlagen sie beim ESV Flügelrad mit 24:34 Toren doch recht deutlich.
Die Mannschaft von Trainer Helmut Schmelzle hatte am Wochenende bei der inoffiziellen Stadtmeisterschaft in Stadeln die Möglichkeit, vor dem Start in die Rückrunde nochmals ihre Form zu überprüfen. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass die Spielgemeinschaft einen insgesamt guten Eindruck hinterlassen hat, auch wenn in der Platzierung nur der letzte Platz heraussprang. Zwei Begegnungen gegen Stadeln (Landesliga) und Zirndorf (Zweiter der BOL) wurden jeweils nur hauchdünn verloren und gegen Roßtal setzte es zwar eine 11:14 Niederlage, aber in dieser Partie zeigten die Mannen von Helmut Schmelzle gegen den Landesligisten ihre beste Leistung. „Ich war mit meiner Mannschaft sehr zufrieden und glaube, dass sie sich gegen Bad Windsheim in guter Form präsentieren wird“, stellte Trainer Schmelzle nach dem Turnier fest.
So, und nun heißt es eigentlich nur noch, endlich den Fluch ablegen, mit voller Konzentration an die Aufgabe herangehen, in der Abwehr gut stehen und vorne konzentriert zu Werke gehen. Ich weiß, dass das alles leichter gesagt als getan ist. Aber ich bin auch überzeugt, dass jeder Spieler alles geben wird um diese Partie siegreich zu gestalten.
Dazu wünsche ich der Mannschaft alles Gute und auch das notwendige Quäntchen Glück.
Bruno Riedl
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Fürth, 07.01.2012: Die Ergebnisse vom Turnier beim MTV Stadeln:
MTV Stadeln : TV Roßtal 12:15
HG Zirndorf : HG/HSC Fürth 10:9
HG/HSC Fürth : TV Roßtal 11:14
MTV Stadeln : HG Zirndorf 16:16
HG Zirndorf : TV Roßtal 9:15
MTV Stadeln : HG/HSC Fürth 14:13
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Fürth, 18.12.2011: HG/HSC Fürth – TSV Wendelstein 28:25 (14:11)
Vor der Winterpause machten die Männer von Trainer Helmut Schmelzle ihrem Coach noch ein Weihnachtsgeschenk in Form eines Sieges gegen den TSV Wendelstein. Mit nunmehr 12:10 Punkten stehen die Fürther zur Saisonhälfte auf Rang fünf. Die Vorstandsvorgabe „gesichertes Mittelfeld“ ist somit bis dato ganz klar erfüllt.
Es entwickelte sich eine kämpferische, interessante und spannende Partie. Die HG/HSC begann wie die Feuerwehr und zog nach dem 5:4 bis auf 11:5 davon. Die Gäste ließen sich aber nicht einschüchtern. Sie verfolgten unbeirrt ihren Tempohandball und nutzten in der Folge auch den kleinsten Fehler der Fürther eiskalt aus. Ab dem 11:9 war dann die Partie bis in die Schlussphase völlig offen.
In der zweiten Hälfte hielt dann die HG/HSC ihren drei Tore Vorsprung bis zum 18:15, doch dann kam Wendelstein mittels einem Zwischenspurt zur 18:19 Führung. Das Spiel schien zu kippen. Doch mit viel Moral und Kampfgeist ausgestattet, fanden die Fürther wieder in die Spur. Die letzten 15 Minuten waren ein Kopf an Kopf Rennen, in dem die HG/HSC nach dem 25:25 Zwischenstand mit drei Treffern in Folge in den letzten Minuten das bessere Ende für sich verbuchte.
Trainer Schmelzle war denn auch zufrieden mit seinem Team, vor allem auch deshalb, weil man sich im Fürther Lager einig war, dass die Gäste aus Wendelstein wesentlich stärker auftraten, als es deren derzeitiger Tabellenplatz vermeintlich auszusagen vermag.
HG/HSC: Kast; Bachmann, Öchsner 1, Plasser, Persch 4, Salmen, Herrmann 2, Hofmann 4/2, Heuke 3, Walk 3, Filipp 11.
Vorschau:
Noch eine Partie am Wochenende und dann ist der erste Saisonabschnitt der Männer in der Bezirksoberliga zu Ende. Mit bisher 10:10 Punkten wäre es natürlich wünschenswert, diese Vorrunde mit einem Sieg und einem positiven Punktekonto abzuschließen.
Im bisherigen Verlauf lagen Höhen und Tiefen eng nebeneinander und so mancher Einbruch war nicht immer leicht zu erklären. Eklatant war das Auseinandertriften der Leistungen in eigener Halle und auf fremden Parkett. Während sich die Schützlinge von Trainer Helmut Schmelzle in aller Regel zu Hause sowohl kämpferisch als auch spielerisch in guter Form präsentierten, war das auswärts oft nicht so der Fall. Unverständlicher Weise spielte das Team von Schmelze auswärts in aller Regel weit unter dem Niveau der Heimpartien. An was das liegt, wissen die Verantwortlichen auch nicht so genau. Dazu kam, dass aus unterschiedlichen Gründen immer wieder der eine oder andere Stammspieler fehlte und so Lücken sichtbar wurden. Augenscheinlich war auch, dass die Mannschaft sich in fremden Hallen eher etwas ängstlich präsentierte, während sie zu Hause kraft- und schwungvoll agierte.
Diese Diskrepanz verhinderte auch, dass die Mannschaft in der Tabelle noch den einen oder anderen Tabellenplatz besser dastehen könnte. Aber eines ist klar, die Vorgaben, im gesicherten Mittelfeld zu stehen, hat die Mannschaft allemal in die Tat umgesetzt. Dafür gebührt ihr ein Lob.
Nun geht es im letzten Spiel der Vorrunde zu Hause gegen den TSV Wendelstein. Die Gäste haben bisher 6:14 Punkte und liegen damit an drittletzter (10.) Stelle der Tabelle. Zuletzt verloren sie zu Hause gegen Flügelrad mit 27:31 Toren. Es stellt sich also in der Soldnerhalle ein Gast vor, der durchaus als schlagbar erscheint, er sollte jedoch keinen falls unterschätzt werden. Denn wenn die Wendelsteiner einmal in „laufen“ kommen, können sie so ziemlich jeder Mannschaft große Probleme bereiten.
Also Überheblichkeit könnte zu einem bösen Erwachen führen. Die Devise also: von der ersten Minute an hellwach ins Spiel gehen, in der Abwehr konzentriert und aggressiv stehen und nach vorne die nötige Ruhe und Abgeklärtheit an den Tag legen.
Dann sollte gegen den TSV Wendelstein ein Sieg durchaus möglich und wahrscheinlich sein. Ich wünsche der Mannschaft alles Gute und einen positiven Abschluss der Vorrunde.
Bruno Riedl
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Nürnberg, 09.12.2011: Post SV Nürnberg – HG/HSC Fürth 33:22 (12:9)
Die Höhe des Endergebnisses täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg. Lange stand vor allem die Abwehr gut, doch das Schmelzle-Team verdarb sich die Partie durch zu viele unnötige Ballverluste im Spielaufbau. Zu oft wurde überhastet agiert und den Gastgebern der Ball förmlich in die Hände gespielt.
Zu Beginn der Partie hatten die HG/HSCler den besseren Start und führten 5:3. Danach aber kamen die Postler stärker ins Spiel. Sie gingen mit 6:5 in Führung und bauten diese dann langsam aber sicher bis auf drei Treffer zur Halbzeitpause aus. Die HG/HSC war gut im Spiel, ein besseres Halbzeitergebnis wäre durchaus möglich gewesen, doch individuelle Fehler verhinderten dies.
Nach dem Wechsel holten die Fürther schnell auf und erzielten beim 13:13 den Ausgleich. Da schien das Spiel zu kippen, tat es aber nicht. Der Gastgeber konterte mit drei Treffern in Folge zum 16:13. Diese abermals erreichte drei Tore Führung konnte die HG/HSC dann trotz viel Engagement nicht mehr verringern. Immer, wenn man sich den Ball erkämpfte, gab man ihn auch leichtfertig wieder ab. So ging es bis zum 21:18.
Danach aber brach das Fürther Team völlig ein. Im Angriff versuchte man es nun mit der Brechstange, was aber nicht funktionierte und nach hinten losging. Der Post SV nutzte in der Schlussphase dann jeden Fehler der HG/HSC zum Tempogegenstoß und warf noch einen Kantersieg heraus.
HG/HSC: Kast, Wagner; Bachmann 1, Krauß 7, Plasser 1, Persch 2, Heuke 2, Hofmann 2/1, Walk 2, Filipp 5.
Vorschau:
Das Spiel zuletzt gegen den TV Roßtal war wieder eine Partie von der besseren Sorte. Vor allen Dingen die Körpersprache zeigte von Beginn an, dass die Mannschaft dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Konzentriert in der Abwehr und auch im Spiel nach vorne ließ die Mannschaft zu keiner Sekunde gegen eine gute Roßtaler Sieben den geringsten Zweifel aufkommen, wer dieses Match für sich entscheiden sollte.
Anders sah es zuletzt in den Spielen aus, die Auswärts jeweils am Samstagabend absolviert werden mussten. Da war natürlich auch der Wille vorhanden, erfolgreich zu agieren, aber irgendwie wirkte die Mannschaft gehemmt und konnte sich nicht wie gewohnt entfalten. Dieses Manko muss schnellst möglich abgebaut werden. Da gibt es bereits am Freitagabend die beste Gelegenheit dazu. Beim Post SV Nürnberg in der Herriedener Halle hängen die Trauben für die HG/HSCler sicherlich sehr hoch, sollten aber nicht unerreichbar sein. Wie gesagt: Es wird darauf ankommen, ob es diesmal gelingt, von Beginn an hellwach zu sein, in der Abwehr konsequent zu stehen und nach vorne die notwendige Geduld zu haben. Dann kann auch in der Herriedenerhalle durchaus eine Überraschung möglich sein, gegen eine Mannschaft des Post SV, die zurzeit an dritter Stelle in der Tabelle rangiert und die eigentliche Überraschung dieser Saison darstellt. Die Postler spielen eine schnellen Handball und stehen vor allen Dingen sehr sicher und robust in der Abwehr. Da darf nicht einfach unkontrolliert geworfen werden, sonst handelt man sich sehr schnell ein Gegentor ein.
Die Devise lautet also nochmals: ruhig spielen und aufmerksam in der Abwehr stehen. Diese beiden Komponenten dürften dann die Entscheidung bringen.
Ich wünsche der Mannschaft alles Gute, dass sie von Beginn an hellwach agiert und vielleicht für eine Überraschung gut ist.
Bruno Riedl
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Fürth, 27.11.2011: HG/HSC Fürth – TV Roßtal II 34:27 (15:7)
Mit einer fulminanten Anfangsphase stellte die HG/HSC schon frühzeitig die Weichen auf Sieg. Vor allem der Abwehrverband konnte in den ersten zwanzig Minuten glänzen. Mit diesem Sieg schraubt die HG/HSC ihr Punktekonto auf 10:8 und belegt damit derzeit Platz sechs, punktgleich hinter dem Fünften TV Bad Windsheim.
Die HG/HSC nahm von Anfang an das Geschehen fest in ihre Hand. Gestützt auf eine äußerst starke Abwehr zog man im Derby schnell Tor um Tor davon. Fürth erlangte so schon frühzeitig eine acht Tore Führung (12:4), die schon vorentscheidend war. So sehr sich die Gäste auch mühten, sie kamen nicht mehr entscheidend heran.
Im Gegenteil, Fürth baute den Vorsprung nach der Pause sogar noch aus und lag sogar einmal mit elf Treffern in Front (21:10). Dieser Vorsprung konnte bis zum Ende verteidigt werden. Erst in den letzten Minuten gelang den Roßtalern mit den letzten drei Treffern der Partie noch etwas Ergebniskosmetik.
HG/HSC: Kast, Wagner; Bachmann 3, Krauß 3, Öchsner 3, Plasser 2, Herrmann 4, Hofmann 6/1, Heuke 2, Walk 4, Filipp 7.
Vorschau:
Rund läuft es bei der HG/HSC derzeit bei Weitem nicht. Der deutlichen Niederlage in Gunzenhausen folgte unter der Woche ein glanzloser 23:21 Pokalsieg beim klassentieferen TSV Altenberg. Die Leistungen der Fürther in den letzten Spielen war also nicht gerade berauschend. Das Team muss sich wieder an seine spielerischen und kämpferischen Qualitäten erinnern, will es nicht noch tiefer abrutschen. Vor allem der Abwehrverband muss wieder zu alter Stärke finden. Trainer Helmut Schmelzle arbeitet daran.
Und nun geht es gegen die zweite Mannschaft des TV Roßtal, die langsam an Fahrt aufnimmt. Mehr noch: Letztes Wochenende gelang den Roßtalern wohl ein Rekord, der so schnell nicht wieder gebrochen wird. Mit einem sagenhaften 45:40 (!) Erfolg über den ESV Flügelrad stellten sie den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wieder her.
Das Schmelzle-Team sollte also gewarnt genug sein. Roßtal ist weit stärker, als es der momentane letzte Tabellenrang aussagen mag. Es muss 100 Prozent Leistung kommen. Anders besteht man in dieser enorm ausgeglichenen Liga gegen keinen Verein.
Ich drücke die Daumen, hoffe auf einen Sieg und begrüße unsere Gäste aus Roßtal.
Rainer Tischner
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Gunzenhausen, 19.11.2011: TV Gunzenhausen – HG/HSC Fürth 33:24 (17:10)
Einen rabenschwarzen Tag erwischte die HG/HSC beim Auswärtsspiel in Gunzenhausen. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff war man völlig von der Rolle, so dass die Gastgeber ihren zweiten Saisonsieg einfahren konnten. Die HG/HSC liegt nun mit 8:8 Punkten auf Rang sechs.
Die Anfangsphase war noch einigermaßen akzeptabel, doch ab dem 6:6 brachen alle Dämme. Die Fürther trafen das Tor nicht mehr und auf der anderen Seite freuten sich die Gunzenhausener über viel Bewegungsfreiheit in der gegnerischen Abwehr. Der TVG zog fortan Tor um Tor davon. Bis zur Pause erreichte er schon einen komfortablen sieben Tore Vorsprung.
Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Gunzenhausen zog weiterhin seine Kreise. Zwischenzeitlich lag der Vorsprung der Gastgeber schon bei elf Treffern. Der HG/HSC gelang am Ende aber etwas Ergebniskosmetik, mehr allerdings auch nicht.
HG/HSC: Kast, Wagner; Bachmann 2/1, Krauß 1, Öchsner 4, Plasser 6, Persch 4/1, Herrmann, Heuke 1, Walk 3, Filipp 3/1.
Vorschau:
Nach einem glücklichen Sieg beim ESV Flügelrad geht es nun zum nächsten Auswärtsspiel beim TV Gunzenhausen. In Flügelrad wurden zwar die anvisierten zwei Punkte erreicht, spielerisch lag jedoch noch etliches im Argen. Zu viele Bälle wurden planlos versiebt, und zu viele Anspiele fanden nicht den eigenen Mann, sondern den Gegner. Eines allerdings bewies die Mannschaft erneut. Sie gibt sich zu keiner Sekunde geschlagen, sondern kämpft unverdrossen weiter. So auch in der zweiten Halbzeit in Flügelrad, wo ein Fünf Tore Rückstand wieder wettgemacht und letztendlich sogar noch in einen Sieg umgewandelt wurde. Die Mannschaft sollte sich aber in den nächsten Partien auch auf ihre spielerischen Fähigkeiten stützen und vor allen Dingen von Beginn an in der Abwehr besser und aufmerksamer agieren.
Der nächste Gegner ist nun der TV Gunzenhausen, der letztes Wochenende mit einem 25:25 Unentschieden bei der SG Schwabach/Roth aufhorchen ließ. Die Mannschaft steht zwar mit 3:11 Punkten an vorletzter Stelle der Tabelle, ist aber offensichtlich stärker als ihr Tabellenplatz. Beim letzten Heimspiel mussten sich die Gunzenhausener mit einer 30:39 Niederlage gegen Flügelrad geschlagen geben. Eine Mannschaft, die offensichtlich recht unterschiedlich auftritt und zu keiner Zeit unterschätzt werden darf. Sie praktiziert ein schnelles Spiel, das jedem Gegner, wenn es nicht unterbunden wird, gefährlich werden kann.
Die Mannschaft von Trainer Helmut Schmelzle ist also gewarnt. Es wäre verheerend, wenn sie den Gegner auf die leichte Schulter nehmen würde. Vielmehr ist in Gunzenhausen zu allererst eine topp Einstellung von Nöten, wenn die Mannschaft dort etwas reißen will.
Dazu muss noch eine Verbesserung im Angriff erfolgen um bei verlorenen Bällen so nicht die Gegenstöße des Gegners zu provozieren. Der Fürther Übungsleiter gibt sich jedoch optimistisch: „ Natürlich hat meine Mannschaft in Flügelrad etliche Fehler fabriziert, sie hat aber nie aufgesteckt und somit wieder die Oberhand gewonnen. Die Moral der Truppe ist einfach super. Wir werden auch in Gunzenhausen alles geben und versuchen, zwei Punkte zu holen“.
Dazu wünsche ich der Mannschaft alles Gute.
Bruno Riedl
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Nürnberg, 12.11.2011: ESV Flügelrad – HG/HSC Fürth 29:30 (17:12)
In einem äußerst schwachen BOL-Spiel konnten die Schützlinge von Trainer Helmut Schmelzle dank einer starken kämpferischen Leistung die Punkte mit nach Fürth nehmen. Die Partie war geprägt von extrem vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Am Ende stand dann ein sehr glücklicher Sieg der HG/HSC auf dem Papier.
Zunächst verlief alles völlig ausgeglichen. Bis zum 12:12 in der 24. Minute gelang es keinem Team, sich abzusetzen. Schon bis dahin war es ein völlig zerfahrenes Spiel, in dem sich beide Mannschaften versuchten, sich mit unnötigen Ballverlusten zu überbieten. In den letzten sechs Minuten der ersten Hälfte gelang dann den Fürthern gar überhaupt nichts mehr und man ging mit einem ernüchterndem und so nicht erwarteten fünf Tore Rückstand in die Kabine.
Kämpferisch gestaltete sich dann die zweite Hälfte der HG/HSC. Das Schmelzle-Team ließ sich nicht hängen und kämfte sich Tor um Tor heran. Beim 22:22 fiel dann wieder der Ausgleich. Es entwickelte sich ein Spiel, das für schwache Nerven nicht geeignet war.
Die HG/HSC leistete sich weiterhin unglaublich viele leichtsinnige Ballverluste, so dass der Gastgeber im Spiel bleiben konnte. Beim 27:29 hatte Fürth zwei Mal Ballbesitz und hätte den Sack zumachen können, vergab aber unkonzentriert. Flügelrad glich auf 29:29 aus. Nach dem Führungstreffer zum 29:30 holten sich die Fürther wieder den Ball, doch Sekunden vor Schluss wurde Marc Hofmann der Ball aus der Hand geschlagen. Dieses Foul ahndeten die Schiedsrichter allerdings nicht, aber den darauf folgenden Tempogegenstoß des ESV konnte HG/HSC-Torhüter Thomas Kast entschärfen und somit die beiden Punkte festhalten.
HG/HSC: Kast, Wagner; Krauß 2, Plasser 3, Persch 4, Herrmann 3, Hofmann 6/3, Heuke 4, Walk 3, Filipp 5.
Vorschau:
Im letzten Spiel gegen den Tabellenführer und Topfavoriten aus Ansbach verloren unsere Männer mit 26:31 Toren. Hoch anzurechnen ist der Mannschaft, dass sie nie aufsteckte und immer um Resultatsverbesserung bemüht war. Das sah auch Trainer Helmut Schmelzle so: „Meine Mannschaft hat nie aufgesteckt und vor allen Dingen im zweiten Spielabschnitt voll dagegen gehalten (17:17). Die Fürther haben nun bereits gegen die ersten vier Mannschaften in der Tabelle gespielt und stehen dabei mit 6:6 Punkten ganz ordentlich da. Aber auch in der Partie gegen den Spitzenreiter hatte das Team, diesmal in der ersten Halbzeit, einen Aussetzer, den die Gäste für die Entscheidung nutzten. Das darf nicht mehr passieren, auch wenn die Ansbacher die klar bessere Mannschaft waren.
Für die weiteren Partien wird es nun wichtig sein, etwas für das Punktekonto zu tun. Aber das wird nur gelingen, wenn der Level weiter hochgehalten werden kann und die kämpferische Einstellung passt. Nur über eine gute Abwehrleistung sind Spiele zu gewinnen. Im Rückzugsverhalten hat sich die Mannschaft bisher recht gut geschlagen. Im Angriff ist jedoch das Leistungspotenzial bei noch mehr Konzentration durchaus steigerbar.
Nun stehen der Mannschaft zwei Auswärtsspiele bevor. Zuerst geht es am Samstag zum ESV Flügelrad und eine Woche später zum TV Gunzenhausen. Beide Teams standen sich vergangenes Wochenende gegenüber und der ESV Flügelrad siegte letztendlich deutlich mit 39:30, wobei es bis in die Schlussphase relativ knapp zugegangen war. Beide Teams spielten einen schnellen Handball, vergaßen jedoch des Öfteren die Abwehrarbeit. Genau dort liegt auch die Chance unserer Mannschaft, in Flügelrad zu punkten.
Gefordert sein werden in diesem Match ein schnelles Rückzugsverhalten und eine konsequente Abwehrarbeit. Trainer Schmelzle sieht das ähnlich: „Wir müssen auf die Gegenstöße aufpassen und dürfen die Nürnberger nicht ins Laufen kommen lassen. Wenn uns das gelingt, haben wir eine gute Chancen in Flügelrad zu bestehen“.
Nun heißt es am Samstag also die volle Konzentration und beim Abschluss die notwendige Abgeklärtheit walten lassen, dann sollte ein Erfolgserlebnis durchaus machbar sein.
Ich wünsche der Mannschaft alles Gute und die notwendige Routine.
Bruno Riedl
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Fürth, 05.11.2011: HG/HSC Fürth – HG Ansbach 26:31 (10:15)
Das Team von Trainer Helmut Schmelzle verkaufte sich gut gegen den Topfavoriten aus Ansbach. Obwohl ein Durchhänger in Halbzeit eins vom 4:5 auf 7:13 bestraft wurde, ließen die Fürther ihre kämpferische Einstellung nicht vermissen und boten den Bezirkshauptstädtern eine offene Partie. Ansbach aber kontrollierte das Spiel, so dass die HG/HSC immer mit mindestens 5 Treffern im Rückstand lag.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase nahm der Tabellenführer aus Ansbach das Heft fest in die Hand. Tor um Tor konnte er sich absetzen und beim 7:13 schien sich ein Debakel abzuzeichnen. Doch das Team der HG/HSC ist derzeit sehr gefestigt. Es ließ sich nicht weiter in den Rückstand bringen, sondern hielt gut dagegen. Mit fünf Toren Rückstand ging es dann in die Pause.
Als dann nach dem Seitenwechsel die Ansbacher auf die Entscheidung drückten, hielten die Fürther zwar dagegen, doch die Gäste erwiesen sich einfach als zu stark. Doch auch nach dreimaligem Acht-Tore-Rückstand (15:23, 17:25, 20:28) ließ sich das Schmelzle-Team nicht hängen. Es kämpfte um ein gutes Ergebnis, erreichte dies und mit dieser Einstellung sollte es in den kommenden wichtigen Partien möglich sein, die für alle beruhigenden Punkte zu holen.
HG/HSC: Wagner, Keil; Bachmann 1, Krauß 4, Öchsner 1, Plasser, Persch 4, Herrmann 2, Hofmann 11/3, Heuke 2, Walk 1, Filipp.
Zusatz von mir (ihr wisst, Schiris werden von mir eigentlich nicht beurteilt): Starke Leistung der beiden Damen Kerstin Herberth und Petronela Richter. Weiter so!
Vorschau:
Unsere Männermannschaft wird immer besser und vor allen Dingen beständiger. Dies bestätigte sie zuletzt im Spiel gegen den MTV Stadeln. Der Gegner wurde im Endeffekt sicher mit 29:21 Toren besiegt. Zumindest in der ersten Hälfte sah es nicht nach einem so deutlichen Sieg aus. Da gab die Defensivabteilung dem Gegner zu viel Spielraum und immer wieder konnten die Stadelner über den Kreis ihre Tore machen. Doch nach einer defensiveren Ausrichtung im zweiten Spielabschnitt erlaubte das Team von Trainer Helmut Schmelzle dem Gegner nicht mehr all zu viel und so konnte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden. Der Schlüssel zu diesem Erfolg war einmal mehr eine konsequente Abwehrarbeit.
Das fasste auch Trainer Schmelzle so zusammen: „Meine Mannschaft hat im zweiten Spielabschnitt in der Abwehr sehr gut funktioniert und dem Gegner den Schwung genommen“. Diese Leistung war umso bemerkenswerter, als mit Florian Öchsner, Sebastian Krauß und Harry Filipp immerhin drei Stammspieler aus persönlichen Gründen nicht mit dabei sein konnten. Mit 6:4 Punkten belegt die Mannschaft Platz sechs der Tabelle.
Nun geht es gegen den absoluten Meisterschaftsfavoriten, die HG Ansbach. Die Bezirkshauptstädter ließen bisher nichts anbrennen und führen die Tabelle souverän mit 10:0 Punkten an. Sie verfügen über die beste Abwehr und pflegen ein schnelles Spiel. Fehler der Gegner werden mit schnellen Gegenstößen bestraft, im Positionsspiel jedoch sind sie auch anfällig. Zuletzt landeten sie gegen Flügelrad einen Kantersieg, zuvor allerdings waren ihre Ergebnisse auch schon mal relativ eng.
Eines steht trotz der Favoritenrolle der Ansbacher fest, dass sich unser Team vor dem Gegner nicht zu verstecken braucht. Es hat inzwischen genügend Selbstvertrauen getankt und ist auch in der Lage, diese schwere Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Eines muss allerdings klar sein, dass dieses Unterfangen nur dann funktionieren wird, wenn sich die Mannschaft schnell im Rückzugsverhalten präsentiert, in der Abwehr kompakt steht und versucht, vorne möglichst wenig Fehler zu machen.
Trainer Helmut Schmelzle wird seine Mannen für dieses Match sicherlich gut einstellen und die nötige Aggressivität einfordern. Nur wenn jeder Spieler alles gibt, ist es möglich, dem Favoriten Paroli zu bieten. Personell kann Schmelzle aus dem Vollen schöpfen.
Ich wünsche der Mannschaft alles Gute und zwei Punkte.
Bruno Riedl
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Fürth, 29.10.2011: MTV Stadeln II – HG/HSC Fürth 21:29 (13:13)
In einem sehr fairen Derby konnte die HG/HSC ihren ersten Auswärtssieg der Saison landen. Sah die Partie bis zur Pause noch nach einer hart umkämpften Sache aus, setzte sich nach der Pause das Schmelzle-Team langsam aber sicher immer weiter ab. Spätestens beim 19:26 war die Messe gelesen und mit nunmehr 6:4 Startpunkten können die HG/HSCler mit genug Selbstvertrauen ausgestattet in die kommende Partie gegen den Topfavoriten HG Ansbach gehen.
Zunächst hatte der MTV die Vorteile auf seiner Seite. Er konnte sich immer wieder in Führung bringen. Das war bis zum 11:10 der Fall, auch weil die HG/HSC kein Mittel gegen den MTV-Kreisläufer Matthieu Rödl fand. Er allein erzielte sechs Treffer in Hälfte eins. Die HG/HSC ließ aber nicht abreißen und konnte immer wieder ausgleichen. So ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel agierten dann die HG/HSCler in der Abwehr wesentlich defensiver, was dem MTV so gar nicht schmeckte. Fürth holte sich eine zwei Tore Führung und baute diese vom 16:18 auf 16:20 aus. Stadeln konnte jetzt gegen die starke Defensive der HG/HSC kaum noch Akzente setzen. Die HG/HSC setzte sich Tor um Tor ab. Als dann der Treffer zum 19:26 fiel, war auch dem letzten Anwesenden in der Halle klar, wer als Sieger vom Feld gehen würde.
Praktisch mit dem Schlusspfiff verabschiedete sich Trainer Schmelzle dann in einen wohlverdienten Kurzurlaub am Chiemsee, natürlich nicht, ohne seinem Team ein Lob auszusprechen. „Die Abwehr in Hälfte zwei hat mir gut gefallen“, so der Fürther Übungsleiter und verschwand.
HG/HSC: Kast, Wagner; Bachmann 4, Salmen 3, Scholz, Plasser, Herrmann 5, Hofmann 6, Heuke 2, Walk 4/1, Persch 5.
Vorschau:
Die ersten vier Spiele in der BOL sind absolviert und mit 4:4 Punkten ist das Ergebnis zwar nicht unbedingt berauschend, aber akzeptabel. Allerdings ist es schon frappierend, wie groß der Leistungsunterschied zwischen Heim- und Auswärtsspielen ist. So war es zuletzt auch gegen den TSV Lichtenau. Die Mannschaft zeigte sich wieder von ihrer besseren Seite, hielt bis auf wenige Ausnahmen die Konzentration hoch gegen einen Gegner aus Lichtenau, der ebenfalls alles gab und bis zum Schluss um den Anschluss kämpfte. Trainer Helmut Schmelzle merkte dazu an: „ Die erste Hälfte war nicht berauschend und teilweise fehlte die Aggressivität. Im zweiten Spielabschnitt präsentierte sich die Mannschaft kompakter, stand in der Deckung sicherer und nutzte dann auch die Chancen konsequenter“.
Es gilt nun, daran zu arbeiten, diese Unterschiede abzubauen. Allerdings waren die Gegner allesamt Mannschaften in der BOL, die man in der Tabelle ganz vorne oder im ersten Drittel der Tabelle erwartet hatte.
Nun geht es im Derby gegen die zweite des MTV Stadeln darum, den Anschluss ans Mittelfeld zu halten. Die Stadelner weisen bisher 3:5 Punkte auf und haben somit einen Punkt weniger als unser Team. Sie verfügen über eine junge Mannschaft, die vor allen Dingen für ihr schnelles Spiel bekannt und gefürchtet ist. Wenn man die laufen lässt, kann man ganz schnell ins Hintertreffen geraten.
Unsere Sieben kann nun in Stadeln beweisen, dass sie ihre Auswärtsschwäche abzulegen bereit ist und mit viel Kampfgeist und Einsatzwillen punkten kann. Sie muss vor allen Dingen im Rückzugsverhalten schnell auf den Beinen sein. Dass sie dies können, steht außer Zweifel. „Wir werden sicherlich alles geben, um im Derby bestehen zu können“, sagte Trainer Schmelzle und fügte noch an: „Ich hoffe, dass die Einstellung meiner Mannschaft hundertprozentig ist und erwarte einen tollen Fight meines Teams“.
Ich wünsche der Mannschaft alles Gute, das nötige Quäntchen und zwei Punkte auf der Habenseite.
Bruno Riedl
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Fürth, 23.10.2011: HG/HSC Fürth – TSV Lichtenau 28:27 (13:16)
In einer gutklassigen Bezirksoberligapartie behielt die HG/HSC Fürth am Ende knapp die Oberhand. Beide Mannschaften lieferten sich einen Kampf auf Augenhöhe, in dem das Schmelzle-Team in der Schlussphase den längeren Atem, aber auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite hatte. Die HG/HSC knüpfte wieder an das Schwabach-Spiel an und ließ die Leistung in Zirndorf vergessen.
Nach einer anfänglichen Fürther 3:1 Führung kamen die Gäste besser in Spiel. Die Abwehr der HG/HSC hatte immer wieder Probleme mit der schnellen und wendigen Spielweise des TSV. So übernahm der beim 6:7 das erste Mal. Lichtenau hatte da das Zepter in der Hand. Bis zum Pausenpfiff gelang es den Fürthern auch nicht mehr, wieder selbst in Führung zu gehen. Im Gegenteil, die Gäste setzten sich leicht auf 13:16 ab.
Nach dem Wechsel gelangen dann den HG/HSClern schnell drei Treffer zum 16:16 Ausgleich und fortan entwickelte sich eine Partie, die für schwache Nerven eher ungeeignet war. Zunächst holten sich die Gäste immer wieder die Führung, doch Fürth hatte die Antwort parat. Mitte der zweiten Hälfte gelang dann beim 22:21 wieder einmal ein Vorsprung der Gastgeber, doch bis zum 24:24 war alles völlig offen.
Als in der Folgezeit der HG/HSC vier Treffer in Folge zum 28:24 gelangen, schien die Partie entschieden. Doch der TSV gab sich nicht geschlagen und fightete auf 28:27 zurück. Die Gäste kamen auch noch einmal in Ballbesitz, doch die Fürther Abwehr überstand diese bangen letzten Sekunden.
Beiden Teams muss eine tolle Einstellung bescheinigt werden.
HG/HSC: Kast, Wagner; Bachmann 2, Krauß 1, Plasser 1, Herrmann 6, Hofmann 5/2, Heuke, Walk 2, Filipp 8/2, Öchsner 3, Persch.
Vorschau:
Alle Tugenden, die die Mannschaft im Spiel gegen Schwabach noch an den Tag gelegt hat, schienen in der Partie gegen Zirndorf vergessen. Nichts mehr war zu sehen von der gelobten Geschlossenheit, von der Konzentrationsfähigkeit der Mannschaft und vor allen Dingen davon, dass jeder für jeden präsent war.
In Zirndorf verhedderte sich das Team von Trainer Helmut Schmelzle, nach anfänglich noch guten Ansätzen, in Einzelaktionen und vor allen Dingen beschäftigten sich die Spieler nicht mit dem Gegner, sondern mit dem Umfeld. Das sah auch Trainer Schmelzle so. „Ich bin von meiner Mannschaft schwer enttäuscht. Sie konnte nicht annähernd an die Leistung gegen Schwabach anknüpfen. Es fehlte ihr an Konzentrationsfähigkeit und daran, Nebengeräusche zu ignorieren und sich auf das Spiel zu konzentrieren“.
Nun geht es am Sonntag in der Soldnerhalle gegen den TSV Lichtenau. Die Gäste sind auch nicht gerade toll gestartet, haben aber letzte Saison eine starke Rolle in der BOL gespielt. Ob sich das wiederholen wird, bleibt abzuwarten. Nur eines steht bereits jetzt fest, die HG/HSCler müssen gegen Lichtenau mit einer anderen Einstellung aufwarten, als zuletzt. Sie sollten sich aufs Spiel konzentrieren und andere Dinge einfach ausblenden.
Dazu muss kommen, dass die Mannschaft eine deutliche Steigerung der Laufbereitschaft an den Tag legt und sich vor allen Dingen in kämpferischer Hinsicht deutlich steigert. Sollte dies gelingen, ist natürlich auch ein Sieg gegen den TSV durchaus möglich.
Trainer Schmelzle jedenfalls ist davon überzeugt, dass sich diesmal die Mannschaft aggressiver und kämpferischer zeigen wird, als zuletzt. „Ich glaube, dass das Team auf Wiedergutmachung brennt“.
Dazu wünsche ich der Mannschaft alles Gute und viel Glück.
Bruno Riedl
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Zirndorf, 15.10.2011: HG Zirndorf – HG/HSC Fürth 30:23 (14:13)
Die HG/HSC konnte die Leistung der Vorwoche nicht bestätigen. Nachdem sie anfangs die Partie gut in der Hand hatte, ging es ab der 20. Minute steil bergab. Man konzentrierte sich zunehmend immer mehr auf die Schiedsrichterentscheidungen und vergaß dabei die eigenen Stärken, die gegen Schwabach/Roth noch gezeigt wurden.
Nach dem schnellen 3:1 der Bibertstädter kamen die Fürther gut ins Spiel. Vor allem die Abwehrarbeit überzeugte und nach dem 4:4 Ausgleich konnten sich die Schmelzle-Schützlinge eine 8:5 und 9:6 Führung erarbeiten. In dieser Phase hatten die Fürther die Kontrolle, die dann aber schnell abhanden kam. In Überzahl musste die HG/HSC zwei Treffer zum 9:8 hinnehmen und fand darauf hin nie mehr zu ihrem Spiel. Obwohl es bei diesem Spielstand keinerlei Grund dafür gab, verloren die Fürther vollkommen ihren Faden.
Nach der Halbzeitpause zogen die Gastgeber schnell auf 19:14 davon. Als dann die HG/HSC noch einmal auf 20:17 heran kam, keimte zwar noch etwas Hoffnung auf, doch der Zug war da bereits abgefahren. Im Angriff wurden viel zu viele Bälle leichtfertig vergeben, so dass die Zirndorfer mit ihren schnellen Tempogegenstößen bis auf 25:17 davon zogen. Der Rest war nur noch Schaulaufen.
Die HG/HSC hat sich durch Undiszipliniertheit selbst auf die Verliererstraße gebracht, was auch Trainer Schmelzle so gar nicht gefiel.
HG/HSC: Kast, Wagner; Krauß 3, Plasser 2, Herrmann 3, Hofmann 3, Heuke 1, Walk 5/3, Filipp 2, Öchsner 2, Persch 2.
Vorschau:
Nach der Niederlage in Windsheim, bei der Trainer Helmut Schmelzle nur mit einer Rumpfmannschaft antreten konnte, musste es sich gegen Schwabach zeigen, wo die Mannschaft wirklich steht. Es war ja hinreichend bekannt, dass die Schwabacher über eine recht junge und sehr spielstarke Mannschaft verfügen, die dazu noch einen schnellen Handball zelebriert.
Unsere Männer zeigten gegen Schwabach Eigenschaften, die für so manchen Zuschauer ziemlich neu waren. Das begann schon damit, dass das Team, das Trainer Schmelzle auf das Parkett schickte, konditionell einen sehr starken Eindruck hinterließ. Dazu kam, dass das Rückzugsverhalten der Mannschaft sehr gut funktionierte und damit den Gegner meist daran hinderte, mit schnellen Toren zum Erfolg zu kommen. Auch im Angriff spielten die Mannen von Trainer Schmelzle einen variablen Ball und konnten somit nicht nur aus dem Rückraum, sondern auch im Positionsspiel überzeugen. Natürlich funktioniert noch nicht alles so, wie sich der Trainer das vorstellt. Aber er war mit der Leistung seines Team schon sehr zufrieden, sah aber auch noch das eine oder andere Defizit. „Die Mannschaft hat gut gekämpft, ist in der Abwehr mit einigen Abstrichen gut gestanden und hat im Angriff teilweise überzeugen können“.
Nun geht es am Samstag Abend gegen die HG Zirndorf. Die Bibertstädter spielten zumindest in der letzten Saison eine sehr gute Rolle in der BOL und es wird sich zeigen, ob dies auch heuer wieder gelingen wird. Die HG/HSC erwartet jedenfalls in der Biberthalle ein heißer Tanz.
„Wir werden alles versuchen, in Zirndorf bestehen zu können. Wenn meine Mannschaft die Tugenden der letzten Partie wieder abrufen und dabei einige ihrer Fehler noch minimieren kann, können wir auch in Zirndorf bestehen“, so Trainer Schmelzle in seiner Prognose. Nach heutigem Stand hat er personell keine Probleme.
Ich wünsche der Mannschaft alles Gute und einen weiteren Erfolg.
Bruno Riedl
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Fürth, 09.10.2011: HG/HSC Fürth – SG Schwabach/Roth 30:28 (14:11)
Mit einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung feierte die HG/HSC den ersten Saisonsieg. Die Mannen um Trainer Helmut Schmelzle zeigten, wie schon vor Wochenfrist in Bad Windsheim, viel Herz und Einsatzbereitschaft. Dafür wurden sie am Ende auch belohnt, natürlich auch deshalb, weil Schmelzle dieses Mal ein komplettes Team zur Verfügung hatte.
Zum Saisonauftakt noch mit einer Rumpftruppe angetreten, zeigte sich die HG/HSC gegen Schwabach fast in voller Besetzung. Der Trainer hatte somit die Möglichkeit, taktisch zu variieren. Im Verlauf der ersten Hälfte hatten die Fürther das Zepter in der Hand. Langsam, aber sicher, setzte man sich etwas ab und hatte beim 14:9 schon einen fünf Tore Vorsprung. Doch die Gäste hatten die Partie da noch lange nicht abgeschrieben.
Sie setzten noch zwei Treffer vor der Halbzeitpause und waren auch nach Wiederanpfiff das agilere Team. Tor um Tor kam Schwabach heran. Beim 17:17 fiel der Ausgleich und die Partie stand in der Folgezeit auf des Messers Schneide. Bis zum 23:22 war nicht abzusehen, wer denn die Halle als Sieger verlassen könnte.
Da aber gelangen der HG/HSC drei Treffer in Folge zum 26:22. Diesen erzielten Vorsprung gab das Schmelzle-Team dann nicht mehr her. Die Punkte wurden bis zur Schlusssirene verteidigt. Außenspieler und zweifacher Torschütze Steffen Walk traf es auf den Punkt: „Das war eine kompakte Leistung des gesamten Teams!“ Fortsetzung erwünscht!
HG/HSC: Kast, Wagner; Bachmann, Krauß 3, Plasser 1, Salmen 3, Herrmann 6, Hofmann 6, Heuke, Walk 2/2, Filipp 8, Öchsner 1.
Vorschau:
Zum Auftakt der neuen Saison musste unsere erste Männermannschaft beim TV Bad Windsheim antreten und holte sich gegen den absoluten Angstgegner ihre obligatorische Niederlage ab. Zu allem Übel fehlten in dieser Partie aus den unterschiedlichsten Gründen mit Christoph Herrmann, Marc Hofmann, Florian Öchsner, Maximilian Persch und Marco Capello nicht weniger als fünf Spieler. Die Niederlage fiel dann mit 20:27 Toren zwar deutlich, aber nicht deprimierend aus.
Die Mannschaft zeigte zumindest in kämpferischer Hinsicht eine gute Leistung, war konditionell voll auf der Höhe und im Rückzugsverhalten durchaus akzeptabel. Natürlich hatte das Team nie eine echte Siegchance, das war aber auch gar nicht erwartet worden. Trainer Helmut Schmelzle zeigte sich dann unterm Strich mit seiner Mannschaft auch zufrieden: „Die Jungs haben gut gekämpft, sich nicht hängen lassen und zu keinem Zeitpunkt aufgesteckt“.
Nun geht es in der Soldnerhalle gegen Schwabach/Roth, eine Mannschaft, die am ersten Spielwochenende den ESV Flügelrad mit 41:25 Toren aus der Halle geschossen hat. Wir wissen natürlich, dass die Gäste über eine gute Mannschaft verfügen, die einen schnellen und guten Handball spielt und für jede Mannschaft in der BOL eine Gefahr darstellt. Doch nach dem Motto, fürchten gilt nicht, wird die Mannschaft von Trainer Helmut Schmelzle, die dann wohl auch fast komplett antreten kann, sicherlich alles tun, um die ersten Punkte in der Soldnerhalle zu behalten. „Es wird sehr schwer werden“, ist sich Schmelzle sicher, glaubt aber auch an seine Mannschaft: „Wenn es bei uns einigermaßen läuft und die Einstellung, wovon ich überzeugt bin, stimmt, dann werden wir den Schwabachern einen heißen Tanz liefern und fügt noch an: „Natürlich wird es darauf ankommen, wie sattelfest sich unsere Abwehr präsentiert“.
Ich kann der Mannschaft nur alles Gute wünschen und hoffen, dass sie den ersten Sieg verbuchen möge.
Bruno Riedl
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Bad Windsheim, 01.10.2011: TV Bad Windsheim – HG/HSC Fürth 27:20 (12:7)
Mit einer Rumpftruppe musste die „G’meinschaft“ beim Auswärtsspiel zum Saisonstart antreten. Aus den verschiedensten Gründen fehlten gleich mehrere Stammkräfte und somit war beim Angstgegner TV Bad Windsheim wieder einmal nichts zu holen. Allerdings spielte das Team von Trainer Helmut Schmelzle mit viel Herz, zeigte Charakter und wurde dafür auch ausdrücklich vom Trainer der Kurstädter gelobt.
Das gesamte Spiel über lagen die Hausherren nach dem 1:0 in Führung. Langsam, aber sicher bauten sie diese Tor um Tor aus, weil die Fürther mit der kompakten Abwehr der Gastgeber nicht zurecht kamen. Der HG/HSC gelang es einfach zu selten, die TVler auszuspielen, um sich gute Torchancen zu erarbeiten und so musste man des Öfteren aus unsicheren Lagen den Abschluss suchen. Das Rückzugsverhalten in die Abwehr klappte aber sehr gut, so dass man mit einem akzeptablen Ergebnis in die Pause ging. Denn 12 Tore in Bad Windsheim in einer Häfte zu kassieren, ist wahrlich kein Beinbruch. Aber sieben Treffer zu werfen ist halt zu wenig.
Nach der Pause kam die HG/HSC erst gar nicht wieder ins Spiel. Es gelang nur wenig, aber dem TV viel. Beim 22:10 musste man schon bangen, doch das Schmelzle-Team fing sich wieder und kam in die Partie zurück. Zu holen war da zwar nichts mehr, doch es wurde weiterhin um ein gutes Ergebnis gekämpft. Mit 10:5 gewann man dann die Schlussviertelstunde.
Trainer Schmelzle war denn auch zufrieden mit dem Auftreten seines Teams und lobte die couragierte Einstellung. „Das Team hat alles gegeben und gekämpft. Der Gegner war halt besser und hat somit verdient gewonnen.“, so der Trainer nach der Partie. Er suchte auch gar nicht erst nach Ausreden wegen der vielen Ausfälle, sondern war in Gedanken schon beim nächsten Spiel.
HG/HSC: Kast, Wagner; Cappello 2, Salmen 1, Walk 7/6, Filipp 5, Heuke 1, Krauß 3, Grünwald 1.
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Vorschau auf die Saison 2011/12 der Männer.
Die lange Pause der Handballer ist vorbei und schon bald geht es wieder um Punkte und Tore. Die HG/HSC Fürth geht im Männerbereich mit zwei Mannschaften an den Start. Die erste Mannschaft in der Bezirksoberliga und die zweite Mannschaft in der Bezirksliga.
BOL Männer:
Im zweiten Jahr der sportlichen Fusion und nach einer sehr durchwachsenen Saison 2010/2011, in der das Hauptaugenmerk darauf gerichtet war, den Abstieg zu vermeiden, sind die Vorzeichen für die neue Saison etwas anders. Erstmals seit einigen Jahren kann man von einer geordneten Vorbereitung reden. Die Trainingsbeteiligung war recht ordentlich und Trainer Helmut Schmelzle konnte mit dem Engagement zufrieden sein: „Das war schon ok, wie meine Spieler bei der Vorbereitung mitgezogen haben“. Natürlich ist es auch die Aufgabe des Übungsleiters, die bisher doch eher gemächliche Spielweise der BOL Mannschaft, bei der man sich meist auf einen schussgewaltigen Rückraum verließ etwas umzugestalten und das Spiel schlicht und einfach schneller zu machen. Bei den verschiedenen Vorbereitungsspielen wurde deutlich, dass die Handballer der neuen Spielgemeinschaft auch mit Tempospiel und schnellen Toren aufwarten können. Natürlich ist das noch nicht perfektioniert, schaut jedoch mitunter schon recht gut aus. Es ist nun mal eine schlichte Tatsache, dass bei heutigen Spielen nur die Mannschaft gewinnt, die auch etliche sogenannte leichte Tore erzielt.
Natürlich ist es auch erfreulich, dass etliche Spieler, die letzte Saison noch wegen Verletzung ausgefallen sind, sich nicht nur wieder an Bord befinden, sondern sich auch sehr gut entwickelt haben. Trainer Schmelzle ist deshalb überzeugt, dass die Mannschaft diesmal mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird: „Ich glaube, dass das Team die Qualität hat, sich schnell im Mittelfeld zu etablieren und letztendlich im gehobenen Mittelfeld landen wird“, lautet die Voraussage des Trainers.
Zum Auftakt muss die Mannschaft beim TV Bad Windsheim antreten. Noch nie konnte eine Mannschaft des HSC oder der HG/HSC gegen diesen Gegner ein Spiel gewinnen. Es ist wie verhext. Einige Male standen wir wirklich knapp vor einem Erfolg, aber aus irgendwelchen Gründen hat es einfach nicht klappen wollen. Auch diesmal werden mit Marc Hofmann, Christoph Herrmann und Florian Öchsner drei wichtige Spieler aus persönlichen Gründen nicht mit von der Partie sein können. Schade. Aber es soll halt offenbar nicht sein. Also werden die restlichen Spieler alles tun müssen, um vielleicht doch einmal den üblen Bann zu brechen.
Ich wünsche der Mannschaft alles Gute.
BL Männer Gr. 2.
Die zweite Mannschaft der HG/HSC, die in dieser Saison von Roland Palfi und Marcel Grabowsky betreut wird, konnte sich letzte Saison knapp vor dem Abstieg retten. Diesmal sollte das Team von Anfang an doch einigermaßen mithalten können. Die Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung war durchwachsen. Die beiden Spielertrainer werden sicherlich alles versuchen, eine möglichst schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen um sich diesmal möglichst schnell von den Abstiegsplätzen fern zu halten.
Am Wochenende (Samstag) muss die Mannschaft zu ihrem ersten Spiel zum TuS Feuchtwangen reisen. Die Gastgeber landeten in der letzten Saison ebenfalls weit hinten in der Bezirksliga Tabelle. Aber darauf sollten die Mannen der Spielgemeinschaft nicht blicken, sondern sich auf einen heißen Kampf gefasst machen.
Ich wünsche der Mannschaft alles Gute.
Bruno Riedl